Seit mehreren Jahren werden die Mitglieder der Senioren-Union Hürth zum traditionellen Gänsebratenessen in der Martinszeit eingeladen. Diesmal hatten sich 21 Interessierte und Gäste angemeldet.
Der 2. Vorsitzende Thomas Blank übernahm die Begrüßung und dankte allen Teilnehmern für ihr Kommen. Er gab eine lustige Legende um die Entstehung der Tradition der „Martinsgans“ zum Besten: Das Volk von Tours (F) wollte Martin als Bischof gewinnen. Der war aber zu bescheiden, dieses hohe Amt anzunehmen. Um seiner Wahl zu entgehen, versteckte er sich in einem Gänsestall, wurde aber durch das laute Geschnatter verraten. Darunter müssen die Gänse noch heute leiden…
Die Qualität der Gänsebraten wurde wiederum gelobt. Brust oder Keulen wurden jeweils mit Rotkraut, zwei Knödeln und einem gebratenen Apfel serviert.
Während und nach dem Essen ging die Unterhaltung an dem langen Tisch munter weiter.
Gegen 21:00 Uhr verabschiedete Thomas Blank die Runde und wies auf zukünftige Veranstaltungen hin:
am 4. Dezember die Adventsfeier, am 8. Januar den Neujahrsempfang, eine Veranstaltung im Februar bei den Stadtwerken und am 12. März auf die Mitgliederversammlung mit Neuwahl.
Zum Schluss erzählte Thomas Blank noch eine weitere Geschichte: Martin wurde bei einer Predigt durch das Geschnatter von in die Kirche gelaufenen Gänsen so sehr gestört, dass er sie „zum Verzehr“ freigab.
Alle Teilnehmer gingen in der Gewissheit zufrieden nach Hause, dass die Tradition dieses Treffens im November auch zukünftig beibehalten werden wird.
Text Friedrich Knäpper, Fotos